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Stadt mit vielen Gesichtern - Singapur


27. Dezember 2019 - Ruhiger Flug und Ankunft im Albert Court Hotel. Es bleibt genug Zeit für ein authentisch chinesisches Nachtessen, bestehend aus (vielen) Nudeln.


28. Dezember Wir fahren am Morgen mit dem Lift auf's "Matterhorn" von Singapur.

Ich nenne das Marina Bay Sands Hotel so, weil es mit seiner originellen Form so fotogen ist, dass man es immer wieder fotografieren möchte. Viel Sonne, viel Wärme, viel Aussicht warten im SkyPark auf 191 Meter auf uns.

Etwas kühler ist es beim flanieren in den Gardens by the bay. Wir lassen uns den Treewalk nicht entgehen. Dieser führt zwischen den Stahlbäumen, deren Stämme künstlich begrünt worden sind, hindurch.

Ganz hübsch, aber auch ganz schön künstlich, wie jede Anlage übrigens hier. Zugegeben, eindrücklich ist die Anlage inkl. Gewächshaus mit Wasserfall und Orchideen. Aber irgendwie auch steril.

An der Küste dann lassen zahlreiche Erwachsene und Kinder ihre – teils imposanten - Drachen steigen. Im kleinen Foodcourt «Sataya by the bay» essen wir Mittag/Z'Nacht. Meine Wontonsuppe ist gut, wie eigentlich alles hier. Nachdem wir uns die Laser/Lichtshow des Marina Bay Sands angeschaut haben, essen wir später direkt an der Bayfront, (Leckere Burger und fettig triefende Fish and Chips) doch noch was.

29. Dezember 2019 Chinatown steht an. Das Quartier ist extrem fotogen. Bald ist Neujahr und die Chinesen feiern dann das Jahr der Ratte.

Die rosaroten und rot/goldenen Ratten, die uns in Plüsch, aufgeblasen und als Anhänger usw begegnen, erinnern aber mehr an herzige Mäuschen.



Die bunten Häuserzeilen sind ein Hingucker und scheinen alle frisch renoviert. Als ich 1988 zum ersten Mal hier war, war davon nichts zu sehen. Chinatown schien damals etwas heruntergekommen.


Wir besuchen den "Buddha Tooth Relic Tempel" mit dem Zahn (Zähnen) Buddhas, einer Reliquie, die in mehreren Ausführungen vorhanden ist.




Ausserdem das Blut, die Leber und sonstige Innereien des heiligen Mannes. Der Besuch hat sich gelohnt und ich bin beeindruckt. Wir essen irgendwo unterwegs. Sushi und gebratenes Huhn.



Abends Lichtshow mit kitschiger Weihnachtsmusik bei den künstlichen Bäumen im Garten bei der Bucht.


30. Dezember Stadtrundfahrt der originellen Art – Wir machen den Ducksride mit einem Amphibienfahrzeug aus irgendeinem Dschungelkrieg hier aus der Gegend. Der heutige Verwendungszweck des originellen Fahrzeugs gefällt mir definitiv besser.


Später zieht es uns nach Indien. Auf dem Weg dorthin werfen wir einen Blick in die Lobby des Parkview Tower. Neo-Artdeco vom Feinsten. Der Wolkenkratzer wurde erst 1999 im Auftrag des taiwanesischen Multimillionärs C.S. Hwang gebaut.

Quasi gegenüber beginnt "Little India". Vom Baustil her, unterscheidet sich dieses Quartier doch sehr von Chinatown. Kleinere Häuser und alles ist noch viel bunter. Die Gerüche und Eindrücke sind aber auch hier unglaublich.

Ehrlich, ich glaub nicht, dass ich hier leben könnte. Aber ein Besuch ist das Quartier allemal wert. Mittendrin übrigens das arabische Viertel mit Moscheen. Ein friedliches Nebeneinander scheint hier möglich.


Später schlendern wir an den steinernen Zeugen der britischen Vergangenheit vorbei. Rathaus, National Gallery, Raffles- und Fullertonhotel und Albert Church liegen auf unserem Weg.

Um 20.00 Uhr startet die erste Lichtshow des Marina Sands. Wir haben Glück und sehen kurz vorher die Hauptprobe der Drohnenshow für Silvester. Spektakel pur!



31. Dezember Auschecken, ein letztes Frühstück à la Asia und weiter in Richtung Downtown mit seinen Hochhäusern.

Mittendrin eine alte Markthalle, die auch ein Foodcourt ist und damit beweist, es dreht sich hier doch scheinbar alles ums Essen. Das «Shopping» an der Orchardroad brachte ausser müden Beinen nicht viel. Die Girls hatten kein Geld und wir keine Lust.

Nun sind wir am Nachmittag doch noch mit den Gondeln nach Sentosa geschwebt. Urs und die Kids sind im Aquarium. Ich warte auf sie, zuerst im tragisch runtergekühlten Starbucks. Etwas später dann im tropischen Draussen.



Fazit der Reise. Unglaublich viele Leute sind gegen Abend unterwegs. Wer sich für moderne Kunst interessiert kommt hier auf seine Kosten. Elektronische Licht- und Soundspiele gibt es an jeder Ecke zu bestaunen. Auch das alles in Englisch beschriftet ist, der Grossteil der Bevölkerung aber fast nur Chinesisch spricht, ist für mich erstaunlich. Die wohl westlichste Stadt in Asien in meinen Augen.



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