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KEIN REIBKAESE IN NAMIBIA

Aktualisiert: Apr 22


Afrika. Für viele eine Traumdestination. Zusammen mit meinem Mann war ich für drei Wochen unterwegs in Namibia und erfuhr viel Schönes, Interessantes, aber auch nachdenklich stimmendes.


19.05.2019 Sonntag Den ersten, für uns nur aus dem Zoo bekannten, Tieren (Warzenschweine und Paviane) begegnen wir bereits auf der Fahrt vom Flughafen zu unserem Hotel in Windhoek.


Uns fallen die enormen Sicherheitsmassnahmen auf. Jedes Haus ist mit einer hohen Mauer und einem Elektrozaun gesichert. Wir werden gewarnt, nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zu Fuss unterwegs zu ein.


Die Hotelangestellte ist in Südafrika geboren und spricht deutsch. Sie war noch nie in Deutschland. Nichts ungewöhnliches, wie wir später erfahren werden. Zahlreiche Nachfahren der "Deutsch Südwestler" (ehemalige deutsche Kolonialisten) leben hier und pflegen ihre - teilweise von idealisiertem Patriotismus geprägten - Traditionen.

Viele deutsche Produkte und viel gesprochenes Deutsch im Grossverteiler "Superspar". Keinen Reibkäse gefunden. Wir denken uns noch nicht viel dabei.


20.05.2019 Montag Erste Übernachtung auf dem grosszügigen Campground der Bagatelle Game Ranch. Frau Strauss ist zu Besuch heute am Morgen und zeigt sich sehr interessiert am Frühstück.


Später Fahrt nach Mariental. Ein armseliges Nest mit zahlreichen herumhängenden Einheimischen und einem grossen Securityaufgebot im und um den Grossverteiler "Superspar" herum. Weiter geht es zum grössten Staussee Namibias dem Hardap Dam. Noch befindet sich Wasser drin. Es habe seit einem Jahr nicht mehr geregnet, meint die Dame am Eingang zum Staudammgelände. Normalerweise ist Regenzeit zwischen Januar bis März.

Trotzdem entdecken wir Sumpf- und Schilfgebiet dort wo der Fishriver vom Damm weiterfliesst. Ein paar Kilometer weiter ist das Wasser dann definitiv versickert.

Antilopenjagd mit der Kamera als wir zurück auf dem Campground der Bagatelle Game Ranch sind. Die zierlichen Springböcke sind jetzt ganz nah um unseren Stellplatz. Tolle Safari Tour am Abend mit (fast) allem, was Afrika zu bieten hat. Kudu, Wasserbock, Springbock und Oryx. Giraffen, Löwen und zwei Nashörner, die eigentlich aus Ethosa im Norden kommen.


Schwede Goran lebt schon seit 10 Jahren in Namibia. Zuhause pflegte er Hauskatzen. Er und sein Gepard King Flash erklären uns den Umgang mit diesen schönen Raubtieren.


Auf unserem Abendtrip erklärt uns einer unserer Begleiter lachend die Essgewohnheiten hierzulande: “Wir haben zehn Säcke Mais, zehn Säcke Kartoffeln und zehn Säcke Reis. Aber wir haben kein Fleisch. Hilfe! wir haben nichts mehr zu essen".


21.5.2019 Dienstag Fahrt zum Brukkaros Krater, der nach neusten Untersuchungen gar kein erloschener Vulkan ist, sondern Gestein, welches sich aus dem Erdinnern kommend, laufend aufgeschichtet hat.

Übernachtungsplätzchen beim Köcherbaumwald bei Keetmanshoop gefunden. Wow, tolle Bäume. Morgen erzähle ich mehr davon.


22.05.2019 Mittwoch Das sind gar keine Bäume sondern Aloe-Gewächse. Urtümlich und wie nicht von dieser Welt stehen sie da. Etwas später verlaufe ich mich im Giants Playground. Die Steinlandschaft, die wie eine "Lost City" wirkt ist weitläufig und teilweise unübersichtlich.


Einkaufen in Keetmanshoop. Sofort ist einer der herumlungernden Jungs da, um auf unser Auto "aufzupassen". Seine vier "Kollegen" waschen derweil den Wagen. Wir schlendern etwas herum und setzen uns in den Fastfooder KFC. Beim späteren Trinkgeld verteilen, kriegen sich die Autowäscher in die Haare und betteln noch etwas rum.

Ich mache mir Gedanken zum namibischen Socialsystem. Die Jungs arbeiteten als Team. Aber Geld will jeder für sich. Keiner traut dem anderen.

Übrigens, der hiesige Superspar ist abgebrannt, und so schwindet die Hoffnung hier Reibkäse zu finden. Diesen haben wir gestern Abend vermisst um ihn etwas über unsere Teigwaren zu streuen. Oder über den Kartoffelstock oder...

Unterwegs zum Fishcanyon Roadhouse trinken wir Kaffee und Tee bei Wally und Maisie. Die Dame des Hauses ist beim Frisör in Keetmanshoop und sonst noch unterwegs. Wally meint, wenn er Tausend Kilometer nach Windhoek etwas einkaufen geht, ist er am Abend wieder da. Maisie brauche auch den ganzen Tag für den Coiffeur, der nur eine Stunde entfernt ist.


Er nimmt’s gelassen. Seit 5 Jahren hat es nicht mehr geregnet, hier im kleinen Kaffee- und Apfelstrudel-Restaurant "between nowhere and goodbye". Rund um uns ist Wüste. Das Wasser kommt aus dem Boden. Wally meint, es müsste zwischen 80 bis 160 Meter tief gebohrt werden.

23.05.2019 Donnerstag

Mehr eine Erinnerung an einen Fluss. So scheint uns der Fishriver in seinem bis zu 550 Meter tiefen Canyon. Mehr als ein paar Wasserpfützen sind nicht. Dafür ist der Canyon spektakulär. Er ist, nach dem Grand Canyon, der zweitgrößte der Welt. Der Himmel ist auch heute etwas bedeckt, aber es fällt kein Regen.



Die Bewölkung bleibt, bis wir in Ai Ais sind. Original/originelles Autowrack am Wegrand gesichtet und abfotografiert. Ai Ais ist dank der heissen Quelle eine grüne Oase. In der Schlucht sind es auch rund 4 Grad wärmer.


24.05.2019 Freitag Lange Autofahrt zum Oranjefluss. Nicht, ohne vorher nochmals den Fishrivercanyon zu besuchen. Dieses Mal bei Sonnenschein. Auch die Tiere scheinen das schöne Wetter zu geniessen. Wir sehen fragile Springböcke, Strausse, Paviane und sogar ein einsames Zebra steht mitten in der Geröllwüste.

Der Grenzfluss Oranje zwischen Namibia und Südafrika präsentiert sich im grünen Kleid. Soviel Wasser inmitten der Wüste. Es folgt eine weitere lange Fahrt über Rosh-pinas nach Vista Aus Horse Lodge bei Aus.


25.05.2019 Samstag

Wir starten frühzeitig in Richtung Kolmannskoppe. Nicht ohne kurz einen Fotostop am alten Bahnhof von Garup einzulegen. In der ehemaligen Kolonialstadt verpassen wir knapp die Führung. Ochh! Wie schade. Dann müssen wir halt auf eigene Faust die Häuser erkunden.



In diesen liegt teilweise meterhoch Sand. Űberhaupt bläst ein heftiger Sandsturm, der Ohren, Mund und Nase, einfach alles füllt.


Ich staune, wie man hier vor rund 100 Jahren freiwillig leben wollte. Diamanten waren der Grund. Zufällig gefunden und haben einen kurzzeitigen Boom ausgelöst.

Wir machen einen Abstecher nach Lüderitz und staunen, wie manches Haus noch in Deutsch beschriftet ist. So gibt es ein Restaurant "Essenszeit" und eine Lese- und eine Turnhalle.


Auf der Rückfahrt sind dann die Wildpferdchen etwas näher, und wir machen uns mit dem Fotoapparat auf die Pirsch. Dabei sind wir mit unseren Bildern erfolgreicher, als das Lebewesen, dessen ausgebleichte Knochen hier in der Wüste liegen.


26.05.2019 Sonntag Wir fahren in die Tirasberge und sind am Mittag bereits da. Nicht viel zu tun. Kein Restaurant, kein WLAN, keine Touren zu den versprochen Bushmännerzeichnungen. Gekocht wird auch selber. Etwas Reibkäse über dem angerührten Kartoffelstock wäre jetzt toll.

27.05.2019 Montag Unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 2019. Fahrt nach Sesriem. Die roten Dünen warten.


Kleiner Umweg zur Burg "Duwisib" 1909 liess sich Baron Hans Heinrich von Wolf hier, inspiriert durch das europäische Mittelalter, eine Burg bauen. Der Burghof eine kleine grüne Oase. Dann aber weiter geht es auf der Rüttelpiste weiter nach Sesriem. Auf der ganzen Strecke wechselt sich roter Sand ab mit Geröllwüste und gelben Grasflächen.



28.05.2019 Dienstag Sind zum Sonnenaufgang losgefahren. Der Deadvlei liegt zur Hälfte noch im Schatten einer grossen roten Düne. Leider sind auch andere Frühaufsteher am berühmten weissen Platz mit den fotogenen Baumskeletten. Wir finden dann aber in der Nachbarschaft einen "Vlei" für uns allein. Den Narravlei. Etwas weniger Bäume, dafür aber auch keine Leute.


29.05.2019 Mittwoch Nochmals früh los, da mein Mann auf den Big Daddy (ca. 350 Meter hohe Düne) klettern möchte. Später bei der Fahrt nach Rostock Zebras gesehen. Und natürlich massenhaft Oryxantilopen. Eingecheckt im "Ritz". Der Millionen Sterne Campground mitten in der Wüste. Thema Dusche: Auch hier müsste mit dem Donkey (Wasserboiler mit Holzfeuerheizung) zuerst eingeheizt werden. Scheint Standart zu sein auf namibischen Zeltplätzen.

Zebrafamilie, Schakal und Springbock gesehen im Dunkeln, als wir vom delikaten Nachtessen zurück fahren.

30.05.2019 Donnerstag (Auffahrt) Fahrt durch die Wüste nach Walvis Bay. Die Nebelwand sehen wir schon von Weitem. Hier an der Küste ist es feucht. Flamingos stehen im 13 Grad kalten Wasser des Atlantiks. Wir fahren der Küste entlang nach Swakopmund. Ankunft im Gästehaus Meerkat in Swakopmund, welches von Anke geführt wird und liebevoll dekoriert ist. Langes Gespräch mit Anke, welches bei mir ambivalente Gefühle auslöst. Trotz Unabhängigkeit des Landes vor bald 30 Jahren herrscht immer noch eine Art Kolonialzeitverhältnis. Immer noch bedienen Schwarze und "Farbige" die weisse Minderheit. Anke meint, dass die Einheimischen nicht in die Zukunft denken. Sie leben so von Tag zu Tag. "Kann ja auch eine Begabung sein", denke ich mir. Es geschehe nicht viel, was eine Gemeinschaft weiter bringen würde. Immer noch scheint die weisse Minderheit der Motor zum Antrieb zu sein. Junge Mütter geben ihre Kinder oft in die Obhut von Verwandten auf dem Land, weil sie nach kurzem Mutterschaftsurlaub wieder arbeiten müssen. Die Kinder wachsen so in teilweise rudimentären Verhältnissen auf, ohne grosse Chance auf umfassende Bildung oder Information über das Weltgeschehen. Hamsterradmässig und nicht vom Fleck kommen.


31.05.2019 Freitag The little Fives. Spritztour in die Wüste hinter Swakopmund. Bawden Khafula, unser Guide, führt uns charmant und mit viel Humor zu Gecko, Schlangen und einem Cameleon. Nochmals essen wir Sushi im "fishdeli". Danach etwas spazieren wir durch Swakopmund und staunen, wie deutsch die Stadt wirkt.


Teilweise sind die Geschäfte in deutsch angeschrieben. Es wird deutsch gesprochen auf den Strassen und die Swakopmunder bereiten sich auf den Küstenkarneval vor.

01.06.2019 Samstag Entlang der Küste in Richtung Spitzkoppe. Auf dem Weg dorthin taucht plötzlich das Wrack der "Zeilda" aus der unruhigen Brandung auf. Gut zu sehen, trotz des dichten Nebels, der auch heute wieder herrscht. Die Zeilda war ein angolanischer Fischtrawler, der hier 2008 auf Grund lief. Den "Souvenirhändler" die hier auf dem Parkplatz ihren Ramsch verkaufen, geben wir einen Teil unserer Lebensmittel. Die Jungs sehen nicht gut aus und freuen sich närrisch. Sie übernachten ungeschützt hier im feuchten und starken Wind und warten auf Touristen.

Kurz darauf Ankunft in Spitzkoppe. Die Anlage ist durch einen hohen elektronischen Zaun gesichert. Was soll hier wohl draussen gehalten werden. Sind es die teilweise aufdringlichen Einheimischen, die ihr Lager direkt am Eingang aufgeschlagen haben, oder doch das eine oder andere Raubtier?


Die Sonne scheint wieder, und wir geniessen die rund 27 Grad. Schönes wellig-rundes Granitgebirge. Was ist der Unterschied zwischen Reisen und Ferien machen?


02.06.2019 Sonntag Fahren, fahren, fahren. Rund 300 Kilometer. In der Vingerklip Lodge einen fantastischen Salat (die wohl erste wirklich gesunde Mahlzeit seit 2 Wochen) gegessen. Danach haben wir den Vingerklipfelsen und petrified forest besucht. Übernachtet wird auf der Mowani Campsite. Schon wieder wird dort mit einem Donkey eingeheizt.


03.06.2019 Montag Fahrt vorwiegend durch Buschland in Richtung Etosha Park. Ich staune wie unterschiedlich die Ortsbilder sind. Wie beispielsweise Khorixas. Ein wenig einladender Ort mit wiederum zahlreich herumhängenden Leuten und viel Dreck links und rechts der Strasse und hinter den Häusern. Später erfahren wir, dass die Arbeitslosigkeit bei 65 Prozent liegt. Wir verzichten auf das Tanken hier und fahren 120 Kilometer nach Outjo.


Hübsche bunte Häuser und eine freundliche Tankstelle erwarten uns in Outjo. Am Nachmittag kommen wir in Etosha an. Das Gate und der hohe elektrische Zaun lassen mich an "Westworld" denken. Soll der Zaun das was drin ist, vor dem beschützen was draussen ist, oder umgekehrt? Nicht zum ersten Mal stelle ich mir diese Frage angesichts eines Zaunes in Namibia.


Gegen Abend Safari zu den zwei in der Nähe liegenden (ausgetrockneten) Wasserlöchern. Giraffen, Springböckli, Zebras, kleine flauschige Erdhörnchen und ein paar vertrocknete Schädel. (Auch das ist Ethosa)


04.06.2019 Dienstag Elefanten sind hier genauso schwierig zu finden wie Reibkäse im namibischen Lebensmittelladen. Wir kurven den ganzen Tag durch den westlichen Teil des Etosha Parks und steuern die Wasserlöcher an. Zebras, Strausse, Antilopen und ab und zu eine Giraffe (mir fallen die langen Wimpern auf) kreuzen unseren Weg. Auf dem Heimweg sehen wir in weiter Ferne noch zwei Rhinos. Aber keine Elefanten!

Diese kommen am Abend überraschend ans Wasserloch der Okaukuejo Lodge. Rund 35 Tiere beanspruchen das Wasser für sich.

Nach dem Nachtessen schauen wir nochmals vorbei. Zu den paar verbleibenden Dickhäutern haben sich jetzt noch zwei Nashörner gesellt.

05.06.2019 Mittwoch Nochmals Safarifeeling im östlichen Teil des Parks. Rhino, Giraffen, Zebras, Gnus, Springböckli, Honigdachs etc. alles da! Wir fahren drei Kilometer in die vor Hitze flimmernde Etosha Salzpfanne raus.



Abends einchecken im Luxuscampground Onguma Leadwood Campsite. Alles ist für namibische Verhältnisse grün hier.

Abendessen im Luxus Made in Africa. Ich staune über die riesige Kluft zwischen Mehrgangmenues, Cocktailbar und Luxussuiten hier mitten in der Wüste mit schier endlos scheinendem zur Verfügung stehendem Wasser und dem Gegensatz der ärmlichen Wellblechhütten am Strassenrand.


06.06.2019 Donnerstag Aufstehen bei 7 Grad. Der Rekord von gestern mit 6 Grad am Morgen wurde nicht gebrochen. Aufbruch nach "Waterberg" und lange Fahrt zur Waterberg Plateau Lodge.

Unterwegs machen wir Halt am Ojikoto See, dem einzigen See Namibias, der immer Wasser führt. Bis zu 145 Meter tief ist das fast kreisrunde Gewässer. 1915 "entsorgten" die Deutsch-Südwestlichen Truppen Kanonen und Munition vor den anrückenden Südafrikanern. Es soll sich auch ein Tresor mit unbestimmtem Inhalt im See befinden.

Namibia ist auch das Land der Listen. Am Eingang zum See füllen wir innerhalb von drei Metern zwei fast identische Listen aus. Überhaupt füllen wir überall wo wir hinkommen Listen aus.


07.06.2019 Freitag Wesley, unser Guide erwartet uns um 7.45 Uhr für die Wanderung auf das Plateau des Wasserbergs. Dieser ist rund 50 Kilometer lang und 16 Kilometer breit. Wesley erzählt uns, entgegen der Weisung seines Arbeitgeber, viel über die aktuelle Lage im Land. Er ist Herero und hat acht Schwestern und einen Bruder. Er schloss die Schule, wie so viele, nach der Sekundarstufe vorzeitig ab. Doch sieht er die Notwendigkeit einer umfassenden Schulbildung. In den Dörfern gibt es meist eine Primar- und eine Sekundarstufe. Das Schulgeld von ca. 500 Namibischen Dollar (35 Fr) pro Semester können sich viele nicht leisten. Ausserdem behielten während der letzten langanhaltenden Trockenzeit viele Eltern ihre Kids zu Hause, um auf das Vieh aufzupassen. Der Blick hier oben geht weit in die Kalahari Buschsavanne auf der einen Seite und in das rot-grüne Felsenrund des Wasserberges.

Am Nachmittag plaudere ich mit Aline, der "Gatekeeperin". Sie hat drei Töchter. 15,18 und 20 Jahre. Ich sage, mit Blick auf meine erwachsen werdenden Töchter: "They grow up so fast". Sie zögert mit der Antwort. Ihre Kinder nicht. Vielleicht liege es an der Ernährung, meint sie.


Rhinotour am Nachmittag. 3 weisse Nashörner gesehen. Das Beste, wir haben einen Tisch im Restaurant heute Abend. Kudugulash mit Kartoffelgratin. Da hat's doch auch Käse drin. Wieso ist das mit dem Reibkäse so schwierig hier?

In einer Woche werde ich mir zuhause, als ich vor der grossen Auswahl an geriebenem Käse beim Grossverteiler stehe, nochmals Gedanken über den fehlenden Reibkäse machen. In Namibia, wo ein grosser Teil der Bevölkerung überhaupt froh ist, täglich überhaupt etwas Essbares aufzutreiben, ist fehlender Reibkäse wohl das kleinste Problem.


08.06.2019 Samstag Alle unsere Vorräte geben wir Aline am Gate. Sie freut sich riesig. Ich muss eine Notiz schreiben, dass wir ihr diese Konserven geschenkt haben.

Danach ereignislose Fahrt nach Windhoek. Interessantes Flugblatt an einem Rastplatz.

Auch Namibia scheint ein Drogenproblem zu haben. Mittagessen (ja nichts Neues anfangen) im KFC.


Besuch der Christuskirche von 1909 und dem Unabhängigkeitsdenkmal. Vom dortigen Restaurant hat man einen guten Blick über Namibias unspektakuläre Hauptstadt.


09.06.2019 Sonntag Nach 5100 gefahrenen Kilometern nehmen wir Abschied von Namibia. Wir fliegen heute über Johannisburg zurück in die Schweiz und zum Reibkäse.





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